Sanfte Übergänge

Zwischen der belebten Straße und dem eigenen Sofa liegt im besten Fall eine Abfolge von Zonen: der Hauseingang, der gemeinsame Innenweg, der Bereich vor der Wohnungstür, die Wohnung selbst. Der Architekt Christopher Alexander nennt das den Intimacy Gradient, den sanften Übergang von öffentlich zu privat.

Fehlt dieser Übergang, fühlen sich Menschen entweder beobachtet oder isoliert – und die kleinen, beiläufigen Gespräche bleiben aus, aus denen Nachbarschaft wächst. Gibt es ihn, kann jede und jeder täglich selbst dosieren, wie viel Begegnung gerade passt.

Co-Campagne 40+ schreibt deshalb keine Grundrisse vor, wohl aber diese Wirkung: ein Haus mit Zwischenräumen, in denen Nähe wachsen darf und Rückzug selbstverständlich bleibt.